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17. Nacht der Kunst – Das Kunst- und Kulturfestival des Leipziger Nordens 05.09.2026 | Auch das MONOPOL öffnet ab 16:00 Uhr

Angie Pörsch Zuletzt geändert am 18.08.2026 13:01 Uhr ca. 3 Min Lesezeit

Am 5. September 2026 findet die mittlerweile 17. Nacht der Kunst statt. Mit mehr als 200 ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern an rund 50 Standorten gehört sie zu den größten und vielfältigsten Kunst- und Kulturveranstaltungen im Leipziger Norden.

Organisiert wird die Nacht der Kunst vom Förderverein Georg-Schumann-Straße e. V. Die Projektleitung liegt bei Kerstin Herrlich, die gemeinsam mit ihrem Team die zahlreichen Künstler, Standorte und Programmpunkte zu einem gemeinsamen Festival im Leipziger Norden zusammenführt.

Das MONOPOL als Kreativstandort

Einer dieser rund 50 Standorte ist 2026 das MONOPOL Leipzig. Gemeinsam mit der THE MALAMUTE Bar & Gallery, den Künstlerinnen und Künstlern in Haus 4 sowie dem Kunst- und Kulturverein Gohlis (KUK Gohlis) entsteht hier ein eigener Schwerpunkt innerhalb der Nacht der Kunst.

Das MONOPOL öffnet ab 16 Uhr seine Türen und lädt dazu ein, einen der spannendsten Kreativstandorte im Norden Leipzigs zu entdecken – mit Ausstellungen, offenen Ateliers, Fotografie, Illustration, Malerei, Musik, Speis und Trank und vor allem viel Raum für Begegnungen.

Das zeigt sehr gut, warum offene Ateliers wichtig sind: Besucher sehen nicht nur Kunst, sondern begegnen den Menschen, den Räumen und den Entstehungsprozessen dahinter.

Rob Moir im Innenhof

Ab 20 Uhr kommt mit dem kanadischen Singer-Songwriter Rob Moir ein weiterer besonderer Akzent hinzu. Als musikalischer Hauptact übernimmt er die Bühne im Innenhof des MONOPOL Leipzig.

Rob Moir ist seit vielen Jahren international unterwegs und hat mehrere Alben veröffentlicht. Tourneen führten ihn unter anderem durch Europa, Nordamerika, Australien und Japan. Er stand bereits mit Künstlern wie Neko Case, Frank Turner, Frightened Rabbit und The White Buffalo auf der Bühne.

Was seine Auftritte besonders macht, ist weniger eine große Show als die Nähe zum Publikum: Songs, Geschichten, Humor und eine unmittelbare Singer-Songwriter-Atmosphäre.

Es soll kein steifer Galerieabend werden, bei dem jeder leise vor einem Bild steht. Es soll ein Abend sein, an dem Menschen bleiben, miteinander reden und vielleicht auch Bereiche des MONOPOL entdecken, die sie bislang überhaupt nicht kannten.

THE MALAMUTE Bar & Gallery präsentiert

Im Mittelpunkt unseres eigenen Programms steht eine kuratierte Auswahl aus Fotografie, botanischer Illustration und Musik. Wir präsentieren:

Ann-Sophie Stampfer – animis.art

Botanische Illustration, Naturstudien und botanische Kunst.

Ann-Sophie Stampfer ist eine in Wien arbeitende botanische Illustratorin. Unter animis.art verbindet sie genaue Naturbeobachtung mit fein ausgearbeiteten Illustrationen und botanischen Studien. Ihre Arbeiten entstehen mit großer Geduld und einem sehr bewussten Blick auf Formen, Strukturen und die oftmals übersehene Schönheit kleiner Details in der Natur.

Ihre Arbeiten wurden bereits in Ausstellungen präsentiert, darunter die Ausstellung „A Botanical Melange – Contemporary Botanical Art“ in Wien.

Jana Kreuz – kreuz.quer.fotos

Street Photography, Architektur-, Schwarzweiß-, Nacht- und minimalistische Fotografie.

Ihre Arbeiten leben von Licht und Schatten, Linien, Strukturen und ungewöhnlichen Perspektiven. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf urbanen Räumen und Situationen, in denen Architektur, Menschen und Atmosphäre aufeinandertreffen.

Ihre fotografische Arbeit fand 2025 auch internationale Anerkennung. Bei den Annual Photography Awards 2025 erhielt sie für „Strangers in the Night“ in der Kategorie Night Photography eine Honorable Mention. Weitere Honorable Mentions erhielt sie im Bereich Minimalism für „Bridge Stories of Berlin“ und „On Her Way“.

Tristan Müller

Landschafts- und Reisefotografie.

Wir zeigen ausgewählte Arbeiten aus seiner Ausstellung „Sentient, elsewhere.“, mit der wir bereits unser Ausstellungsjahr 2026 in der THE MALAMUTE Bar & Gallery begonnen haben.

Tristans Fotografien entstehen auf Reisen rund um den Globus. Seine Bildsprache ist filmisch: weiches Licht, kontrollierte Farbwelten und eine sehr bewusste Bildführung. Seine Fotografien wirken ruhig und atmosphärisch und tragen häufig diese besondere Melancholie der Ferne in sich.

Es geht weniger um klassische Reisedokumentation als um das Gefühl eines Ortes.

Torsten Strom – STROM FOTOGRAFIE

Architektur- und Landschaftsfotografie.

Torsten Strom steht für eine sehr klare fotografische Sprache. Architektur wird bei ihm nicht lediglich dokumentiert. Formen, Linien, Strukturen, Licht und Perspektive werden zu eigenständigen Bestandteilen des Bildes.

Seine Arbeiten ergänzen damit sehr gut unseren eigenen Schwerpunkt auf Fotografie und den besonderen Ort MONOPOL mit seiner ausgeprägten Industriearchitektur.

EBSOTA

Fotografie.

Auch EBSOTA ist Teil unserer fotografischen Präsentation bei der Nacht der Kunst. Wir führen ihn ausschließlich unter seinem Künstlernamen EBSOTA.

Damit erweitert sich unsere Ausstellung um eine weitere eigenständige fotografische Position. Genau darum geht es uns: nicht einen einheitlichen fotografischen Stil zu zeigen, sondern unterschiedliche Sichtweisen und Handschriften nebeneinanderzustellen.

Kommt vorbei und bleibt.