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SecondRadio nah dran Die letzte Fahrt der MS Cospuden vor dem Umbau am 01.11.2026

Thorsten Weickert Erstellt am 01.11.2026 18:47 Uhr ca. 2 Min Lesezeit

Ein letztes Brummen auf dem Cossi: Die MS Cospuden schaltet den Diesel aus und startet 2027 mit einem Elektroantrieb


Am 1. November ging auf dem Cospudener See eine Antriebsära zu Ende: Die MS Cospuden absolvierte ihre letzte Fahrt mit Dieselmotor.

SecondRadio war an Bord, sprach mit Dirk Hoffsky und Lukas Bennemann und erlebte den Moment, als der Motor zum letzten Mal ausgeschaltet wurde.

Noch einmal mit dem vertrauten Dieselgeräusch über den Cossi – dann hieß es: Motor aus. Ein besonderer Moment auf einem Schiff, das seit mehr als 25 Jahren zum See gehört. Für die MS Cospuden beginnt jetzt der Umbau auf einen elektrischen Antrieb.

Wir haben diese letzte Dieselfahrt begleitet und mit Dirk Hoffsky und Lukas Bennemann gesprochen. Beim Abschalten waren wir dabei: ein kleiner Handgriff zum Abschluss einer Fahrt, der diesmal eine größere Bedeutung hatte. Denn wenn die MS Cospuden nach dem Umbau wieder ablegt, wird sie anders klingen.

Die Freizeit-Abenteuer GmbH investiert rund 1,2 Millionen Euro in die Sanierung und technische Modernisierung. Der bisherige Dieselmotor wird durch einen Elektromotor ersetzt, dessen Energie eine Batterie mit 300 Kilowattstunden Kapazität liefert. Der Beginn der Arbeiten ist für den 2. November vorgesehen, bis April 2027 soll der Umbau abgeschlossen sein.

Für die Gäste soll sich der Wechsel vor allem hören lassen: Der elektrische Antrieb soll deutlich leiser arbeiten. Außerdem entstehen während der Fahrt keine Abgase durch den Motor direkt am Schiff. Das historische Erscheinungsbild der MS Cospuden bleibt erhalten.

Damit bekommt ein vertrautes Stück Cospudener See eine neue technische Grundlage. Seit April 2000 ist das 1958 gebaute Fahrgastschiff hier unterwegs. Die Modernisierung soll dafür sorgen, dass es auch in den kommenden Jahren weiter seine Runden drehen kann.

Für uns bleibt von dieser Fahrt vor allem der Moment, als der Diesel verstummte. Ein Abschied von einem Geräusch, das lange dazugehört hat – und der Auftakt zu einem neuen Kapitel auf dem Cossi.

Interview Dirk Hoffsky und Lukas Bennemann

Dieselmotor MS Cospuden

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Dirk Hoffsky (m), Lukas Bennemann (re) udn Florian Dindinger (li)